Markenportal, Brandhub oder Brand-Portale: Wir erklären alles Wichtige

schedule 17 min

Ein BrandHub ist unverzichtbar, um die Konsistenz und Effizienz Deiner Markenkommunikation sicherzustellen. Er zentralisiert alle Markenressourcen, fördert die Zusammenarbeit und schützt die Markenintegrität. Ein BrandHub spart Zeit, ermöglicht schnelle Anpassungen und bietet wertvolle Einblicke in die Markenperformance. Jetzt mehr erfahren!

Möchtest Du Digital Asset Management live erleben?

Erlebe in einer Live-Demo, wie TESSA DAM Deine digitalen Content effizient verwaltet.

Was ist ein Markenportal?

Ein Brand-Portal ist eine digitale Plattform, in der alle wesentlichen Informationen und Ressourcen einer Marke zentralisiert und verwaltet werden. Häufig benutzt man BrandHub oder Markenportal als alternative Bezeichnungen. Diese Plattform dient als zentrale Anlaufstelle für Mitarbeiter, Partner und Agenturen, um sicherzustellen, dass die Marke konsistent und kohärent dargestellt wird. In einem Brand-Portal findest Du in der Regel Richtlinien zur Nutzung des Logos, Farbpaletten, Schriftarten, Bildstile, Tonalität der Kommunikation und weitere Elemente, die die Identität der Marke prägen. Stellt Dein Unternehmen viele Produkte her, gibt es auch noch Zugang zu visuellem Material zu diesen Produkten – je nach Ausprägung auch zu Texten und weiteren Produktdaten.  

Um das Konzept des Brand-Portals vollständig zu verstehen, ist es wichtig, zunächst den Begriff der Marke zu erklären. Eine Marke ist mehr als nur ein Logo oder ein Name; sie ist das Gesamtbild, das in den Köpfen der Verbraucher entsteht, wenn sie an ein bestimmtes Unternehmen, Produkt oder eine Dienstleistung denken. Diese Vorstellung umfasst emotionale, visuelle und sprachliche Assoziationen, die durch konsequente und durchdachte Kommunikation aufgebaut werden. Eine starke Marke schafft Vertrauen und Wiedererkennung und differenziert sich von der Konkurrenz. Für diese Wiedererkennung sind auch die Produkte an sich sowie deren Verpackung verantwortlich. 

Du musst deshalb auch an die Corporate Identity (CI) denken. Diese ist ein integraler Bestandteil einer Marke. CI umfasst alle visuellen, sprachlichen und verhaltensbezogenen Merkmale, die ein Unternehmen nach außen hin repräsentiert. Im Brand-Portal geht es dann in erster Linie um die visuellen Bestandteile – das Corporate Design (CD). Zum CD gehören das Logo, die Unternehmensfarben, Schriftarten – die CI umfasst darüber hinaus noch den Kommunikationsstil und die allgemeinen Werte sowie Prinzipien des Unternehmens. Die CI sorgt dafür, dass das Unternehmen als Einheit wahrgenommen wird und schafft eine klare und einheitliche Markenidentität. 

Ein Brand-Portal spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung und Vermittlung der Corporate Identity. Es stellt sicher, dass alle Beteiligten dieselben Richtlinien und Ressourcen nutzen, um die Marke einheitlich darzustellen. Dies ist besonders wichtig in großen Organisationen mit vielen Mitarbeitenden oder in Unternehmen, die mit externen Agenturen und Partnern zusammenarbeiten. Ein Brand-Portal reduziert das Risiko von Inkonsistenzen und Fehldarstellungen der Marke, indem es einen zentralen Zugangspunkt zu allen relevanten Markenressourcen bietet. 

Zusätzlich zur Bereitstellung von visuellen und sprachlichen Richtlinien enthält ein Brand-Portal häufig auch Vorlagen und Werkzeuge, die den kreativen Prozess erleichtern. Beispielsweise könnten hier Vorlagen für Präsentationen, Social-Media-Beiträge oder Werbematerialien bereitgestellt werden. Diese Vorlagen helfen dabei, den Markenauftritt über verschiedene Kanäle und Medien hinweg konsistent zu halten. 

Ein gut strukturiertes Brand-Portal trägt somit maßgeblich dazu bei, die Marke zu stärken und ihre Wahrnehmung bei den Zielgruppen zu optimieren. Es erleichtert die interne und externe Kommunikation und stellt sicher, dass alle Markenkontaktpunkte ein stimmiges und einheitliches Bild vermitteln. Damit leistet das Brand-Portal einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Markenführung und zum langfristigen Erfolg des Unternehmens. 

Warum brauchen Marken Brandortale, Brandhubs oder Markenportale?

Marken brauchen Brand-Portale, Brandhubs oder Markenportale aus mehreren wichtigen Gründen. Diese Plattformen spielen eine entscheidende Rolle in der Verwaltung und Konsistenz der Markenidentität. Hier sind die Hauptgründe, warum solche Portale unverzichtbar sind: 

  1. Konsistenz und Einheitlichkeit: Brand-Portale stellen sicher, dass alle Elemente der Marke einheitlich verwendet werden. Egal ob es um Logos, Farben, Schriftarten oder Bildstile geht – ein Brand-Portal zentralisiert diese Ressourcen und stellt sie allen relevanten Akteuren zur Verfügung. Dadurch wird verhindert, dass unterschiedliche Interpretationen der Markenrichtlinien entstehen, die die Markenwahrnehmung schwächen könnten. 

  2. Effizienz und Zeitersparnis: Ein Brand-Portal spart Dir und deinem Team wertvolle Zeit. Alle notwendigen Materialien und Richtlinien sind an einem Ort gebündelt und leicht zugänglich. Dies erleichtert die Arbeit und beschleunigt Prozesse, da keine Zeit mehr für die Suche nach den richtigen Dateien oder Informationen aufgewendet werden muss.

  3. Umfangreicherer Datenbestand: Durch Brand-Portale kannst Du sehr viel mehr Daten für den Selfservice zur Verfügung stellen. Deine Partner können sich selbst aussuchen, was sie benötigen. Müsste das Material intern zusammengesucht werden, wäre dies viel zu aufwändig. Besonders wenn Dein Unternehmen viele Produkte herstellt und vertreibt, ist eine entsprechende Software extrem wichtig für Dich.

  4. Schutz der Markenintegrität: Durch die Nutzung eines Brand-Portals stellst Du sicher, dass die Marke korrekt und im Einklang mit den definierten Standards verwendet wird. Dies schützt die Integrität der Marke und minimiert das Risiko von Fehlinterpretationen oder Fehlanwendungen, die das Markenimage schädigen könnten.

  5. Zentralisierung von Wissen: Ein Brand-Portal dient als Wissensdatenbank für alle markenrelevanten Informationen. Neue Mitarbeiter können sich schnell einarbeiten, und auch externe Partner oder Agenturen haben sofortigen Zugriff auf alle wichtigen Dokumente und Vorgaben. Dies fördert eine einheitliche Kommunikation und Anwendung der Marke.

  6. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Marken müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, um relevant zu bleiben. Ein Brand-Portal ermöglicht es Dir, Änderungen und Aktualisierungen schnell und effizient vorzunehmen und sicherzustellen, dass alle Beteiligten immer auf dem neuesten Stand sind. Dies erleichtert die Anpassung an neue Marktbedingungen oder strategische Veränderungen.

  7. Förderung der Kreativität: Obwohl ein Brand-Portal klare Richtlinien vorgibt, bietet es auch Raum für kreative Entfaltung innerhalb der festgelegten Rahmen. Vorlagen und Beispiele können inspirieren und als Ausgangspunkt für neue Ideen dienen, ohne die Konsistenz der Marke zu gefährden.

  8. Bessere Zusammenarbeit: In großen Unternehmen oder bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern ist ein Brand-Portal ein zentrales Werkzeug, das die Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtert. Gerade wenn Du viele Produktbilder, Detailfotos Mood-, Action oder Anwendungsfotos hast, ist es wichtig, dass alle Beteiligten Zugang zu denselben Informationen und Ressourcen haben, was Missverständnisse reduziert und die Effizienz steigert.

  9. Nachvollziehbarkeit und Kontrolle: Durch ein Brand-Portal hast du immer einen Überblick darüber, wer welche Ressourcen nutzt und wie die Marke angewendet wird. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachvollziehbarkeit, was besonders in regulierten Branchen oder bei sensiblen Projekten wichtig ist. 

Insgesamt tragen Brand-Portale, Brandhubs oder Markenportale maßgeblich dazu bei, die Markenführung zu optimieren und die Marke langfristig erfolgreich zu positionieren. Sie sind ein unverzichtbares Werkzeug, um die komplexen Anforderungen der modernen Markenführung zu bewältigen und sicherzustellen, dass die Marke in allen Kommunikationskanälen und Berührungspunkten konsistent und stark bleibt. 

Welche Bestandteile haben Software-Lösungen für Markenportale?

Software-Lösungen für Brand-Portale, Brandhubs oder Markenportale bestehen aus mehreren wesentlichen Bestandteilen, die Dir helfen, deine Markenressourcen effizient zu verwalten und die Konsistenz deiner Markenkommunikation zu gewährleisten. Letztlich kommen diese grundsätzlich aus zwei Bereichen – es handelt sich einerseits um spezialisierte Content Management Systeme (CMS) oder andererseits um Digital Assets Management Systemen (DAM). Hier sind die wichtigsten Bestandteile solcher Softwarelösungen: 

  1. Digital Asset Management (DAM): Besonders bei Lösungen für Unternehmen mit vielen Produkten ist das DAM Herzstück einer Brand-Portal-Lösung. Ein DAM-System ermöglicht Dir, alle digitalen Assets wie Logos, Bilder, Videos, Dokumente und andere Medien an einem zentralen Ort zu speichern, zu organisieren und zu verwalten. DAM-Systeme bieten Funktionen wie Verschlagwortung, Kategorisierung und erweiterte Suchmöglichkeiten, um die Auffindbarkeit und Verwaltung der Assets zu erleichtern. Das TESSA DAM wäre ein solches Kernstück.

  2. Markenrichtlinien und Styleguides: Ein Brand-Portal enthält in der Regel detaillierte Markenrichtlinien und Styleguides. Diese Dokumente definieren die visuellen und sprachlichen Standards deiner Marke, einschließlich der Verwendung von Logos, Farben, Schriftarten, Bildstilen und Tonalität. Diese Richtlinien helfen Dir, sicherzustellen, dass alle Beteiligten die Marke konsistent darstellen. Dabei handelt es sich also um Dokumente, die die Marken definieren.

  3. Vorlagen und Layouts: Hierbei handelt es sich um Dateien die Du ablegst, damit andere diese verwenden um Materialien zu erstellen - Vorlagen und Layouts für verschiedene Marketingmaterialien wie Präsentationen, Social-Media-Beiträge, Flyer, Plakate und mehr. Diese Vorlagen sind an die Markenrichtlinien angepasst und ermöglichen es Dir und deinem Team, schnell und einfach konsistente Marketingmaterialien zu erstellen. 

  4. Kollaboration: Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Unterstützung für die Zusammenarbeit im Team und das Management hinsichtlich der Kollaboration, der Zusammenarbeit. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Beteiligten effektiv zusammenarbeiten und der Freigabeprozess für Marketingmaterialien reibungslos verläuft.

  5. Rechtemanagement und Zugriffssteuerung: Brand-Portal-Lösungen bieten in der Regel umfangreiche Funktionen zur Verwaltung von Benutzerrechten und Zugriffssteuerung. Du kannst festlegen, wer auf welche Inhalte zugreifen darf und welche Aktionen durchgeführt werden können. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass vertrauliche oder sensible Markenressourcen geschützt sind und nur autorisierte Personen darauf zugreifen können.

  6. Integration mit anderen Systemen: Brand-Portale bieten oft Integrationen mit anderen Marketing- und Content-Management-Systemen. Dies ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Tools und Plattformen und erleichtert den Datenaustausch und die Synchronisation von Inhalten. Beispielsweise können Brand-Portale mit CMS, CRM, Social-Media-Management-Tools und E-Mail-Marketing-Plattformen integriert werden. 

Durch die Kombination dieser Bestandteile bieten Brand-Portale eine umfassende Lösung zur Verwaltung und Konsistenzsicherung deiner Markenressourcen. Sie helfen dir, die Effizienz zu steigern, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Integrität deiner Marke zu schützen, wodurch du deine Markenstrategie erfolgreich umsetzen kannst. 

Welcher BrandHub, welches Brand-Portal oder Markenportal passt zu mir?

Die Wahl des passenden BrandHubs, Brand-Portals oder Markenportals hängt von verschiedenen Faktoren ab, die Deine spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen berücksichtigen. Hier sind einige Kriterien, die dir helfen können, die richtige Entscheidung zu treffen:

  1. Unternehmensgröße und -struktur: Überlege, wie groß Dein Unternehmen ist und wie komplex seine Struktur ist. Große Unternehmen mit mehreren Abteilungen und internationalen Teams benötigen möglicherweise eine umfassendere Lösung mit erweiterten Funktionen und die Zusammenarbeit. Ist Dein Unternehmen auch noch gleichzeitig Produzent und Händler, dann sind die Anforderungen i.d.R. so komplex, dass Du ohnehin eine Enterprise DAM-Lösung benötigst. Das Brand-Portal, der BrandHub ist das Frontend dazu.

  2. Zahl der Produkte: Je mehr unterschiedliche Produkte Dein Unternehmen verkauft umso wichtiger wird ein DAM-System für Dich, das Enterprise-Funktionalitäten mit sich bringt.

  3. Funktionsumfang: Erstelle eine Liste der Funktionen, die du benötigst. Diese könnten umfassen: Digitales Asset Management (DAM), Vorlagenmanagement, Workflow-Management, Analyse- und Reporting-Tools, Benutzer- und Rechtemanagement sowie Integrationen mit anderen Systemen. Stelle sicher, dass die von Dir in Betracht gezogene Lösung alle wichtigen Funktionen bietet.

  4. Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzerfreundlichkeit des Frontend ist wichtig, um sicherzustellen, dass dein Team die Plattform effektiv nutzen kann. Achte darauf, dass die Lösung eine intuitive Benutzeroberfläche hat und leicht zu bedienen ist.

  5. Integrationsmöglichkeiten: Überlege, welche anderen Systeme und Tools Du in Deinem Unternehmen verwendest. Ein Brand-Portal sollte nahtlos in Deine bestehende IT-Landschaft integriert werden können. Prüfe, ob die Lösung Integrationen mit Deinem Content-Management-System (CMS), Customer-Relationship-Management-System (CRM), Digital-Asset-Management (DAM) und Social-Media-Management-Tools und anderen relevanten Plattformen nahtlos zusammenarbeiten kann.

  6. Support und Schulungsressourcen: Ein guter Support und umfassende Schulungsressourcen sind wichtig, um sicherzustellen, dass Du und dein Team die Plattform optimal nutzen könnt. Achte darauf, dass der Anbieter Schulungen, Benutzerhandbücher und einen zuverlässigen Kundensupport bietet.

  7. Kosten: Berücksichtige dein Budget. Die Kosten für Brand-Portale können stark variieren, abhängig vom Funktionsumfang und der Unternehmensgröße. Überlege, welche Lösung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Dich bietet und prüfe, ob es flexible Preismodelle gibt, die deinen Anforderungen entsprechen. 

Was ist besser – Stand-alone Brand-Portal oder Bestandteil eines DAM?

Hier kommt es ganz auf Deine eigene Situation an. Wenn Dein Unternehmen viele Produkte herstellt und vertreibt, dann ist ein leistungsfähiges DAM für die Steuerung von Prozessen erforderlich – etwas wie unser TESSA DAM. Damit kannst Du Deine Assets auch in der Ausgabe in verschiedensten Tools und Lösungen verwenden – gleich ob die Assets in Deine Website, auf Markplätze, Produktdatenblätter, Kataloge oder Dein CRM-Tool müssen. Deshalb haben wir den TESSA BrandHub entwickelt, ein Brand-Portal, das sich darüber hinaus für den Self-Service eignet. 

Hast Du dagegen wenige Produkte und viel Material, so eignet sich durchaus ein Brand-Portal das ein CMS als Hintergrund hat.  Aber auch in diesem Fall kannst Du unseren TESSA BrandHub stand alone benutzen. Das TESSA DAM ist nicht als Basis erforderlich. Du kannst Assets und auch Produktdaten direkt importieren oder ein Product Information Management System (PIM) als Basis benutzen. 

Sollen auch Produktbilder ins Brand-Portal, den BrandHub?

Ja, natürlich sollen auch Produktbilder in Deinen BrandHub. Produkte kommunizieren Deine Marke. Deshalb gehören davon auch Fotos, Bilder und Zeichnungen in ein Brand-Portal. Das ist schon Marken mit wenigen Produkten so. In diesem Fall gibt es meistens sehr viele Fotos pro Produkt. Je mehr Produkte eine Marke hat, umso weniger Fotos gibt es meistens pro einzelnem Produkt. Allerdings steigt die Zahl der Assets insgesamt an. Deshalb benötigen Marken mit vielen Produkte in der Regel ein ausgewachsenes Digital Asset Management als Basis und einen BrandHub als Selfservice Applikation zur Verteilung der Assets. Das betrifft auch Unternehmen mit vielen Marken. 

Beispiele Markenportale

Wir alle kennen Brands wie Nike, Coca-Cola, Adobe, Bosch und Apple. Jede dieser Marken verfügt über eine beeindruckendes Markenportal, auf der sie ihre Markenidentität zur Schau stellen und mit ihren Kunden interagieren. Daneben gibt es jedoch noch weitere Beispiele wie LAMY oder ZEG, die ihre Brand hervorragend mit TESSA BrandHub darstellen.

Screenshot: Lamy BrandHub (Markenportal)
Screenshot: ZEG Mediathek (Markenportal)

Welche Zielgruppen haben BrandHubs, Brand-Portale oder Markenportale?

BrandHubs, Brand-Portale oder Markenportale richten sich an verschiedene Zielgruppen, für die ein gemeinsames Ziel gilt: Die effiziente Verwaltung und Konsistenz der Markenidentität. Hier erläutern wir Dir die wichtigsten Zielgruppen, für die solche Plattformen von großem Nutzen sind:

  1. Marketingteams: Marketingteams innerhalb von größeren Unternehmen sind eine der Hauptzielgruppen für Brand-Portale. Sie nutzen diese Plattformen, um alle Marketingmaterialien zentral zu verwalten, sicherzustellen, dass Kampagnen konsistent sind, und die Einhaltung der Markenrichtlinien zu gewährleisten. Durch den einfachen Zugriff auf Vorlagen und Assets können Marketingteams effizienter arbeiten und schneller auf Marktveränderungen reagieren.

  2. Design- und Kreativteams: Design- und Kreativteams profitieren von Brand-Portalen, indem sie alle benötigten Ressourcen an einem Ort finden. Dabei können sie auf aktuelle Logos, Farbpaletten, Schriftarten und andere Design-Elemente zugreifen und sicherstellen, dass ihre Arbeiten den Markenstandards entsprechen. Dies fördert die kreative Effizienz und gewährleistet eine einheitliche visuelle Kommunikation.

  3. Vertriebsteams: Vertriebsteams nutzen Brand-Portale, um auf aktuelle Verkaufsunterlagen, Präsentationen und andere Materialien zuzugreifen um diese auch an Kunden und Vertriebspartner, die für den Verkauf erforderlich sind, weiterzugeben. Durch den zentralen Zugriff auf konsistente und markenkonforme Materialien können Vertriebsteams ihre Effizienz steigern und ein einheitliches Markenimage präsentieren.

  4. Externe Agenturen und Partner: Externe Agenturen und Partner, die an der Erstellung von Marketingkampagnen, Werbung oder anderen markenbezogenen Projekten beteiligt sind, profitieren ebenfalls von Brand-Portalen. Sie erhalten Zugang zu den neuesten Markenrichtlinien und -ressourcen, was die Zusammenarbeit erleichtert und sicherstellt, dass alle externen Kommunikationsmaßnahmen markenkonform sind. Dies gilt auch für Vertriebspartner.

  5. Presse: Journalisten sind auch externe Partner – allerdings besondere. Sie benötigen ein ähnliches Spektrum am Material, oft ist dabei die Auswahl der Assets etwas spitzer. Dennoch eignet sich ein Digital Asset Management System (DAM) als Quelle.

  6. Unternehmensleitung und Markenverantwortliche: Die Unternehmensleitung und Markenverantwortliche nutzen Brand-Portale, um die Einhaltung der Markenrichtlinien zu überwachen und die Markenstrategie zu steuern. Sie können Analysen und Berichte nutzen, um die Effektivität der Markenkommunikation zu bewerten und fundierte Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Marke zu treffen.

  7. Personalabteilungen: Personalabteilungen verwenden Brand-Portale, um sicherzustellen, dass alle internen und externen Kommunikationsmaterialien, einschließlich Stellenausschreibungen, Schulungsunterlagen und Onboarding-Dokumente, markenkonform sind. Dies unterstützt eine konsistente Arbeitgebermarke und trägt zur positiven Wahrnehmung des Unternehmens bei.

  8. Produktmanagement-Teams: Produktmanagement-Teams nutzen Brand-Portale, um sicherzustellen, dass die Produktverpackung, Benutzerhandbücher und andere produktbezogene Materialien den Markenrichtlinien entsprechen. Dies gewährleistet eine einheitliche Produktpräsentation und stärkt die Marke am Markt.

  9. Kundenservice-Teams: Kundenservice-Teams profitieren von Brand-Portalen, indem sie Zugriff auf markenkonforme Antwortvorlagen, FAQ-Dokumente und andere Hilfsmittel haben. Dies ermöglicht es ihnen, konsistente und markenkonforme Antworten auf Kundenanfragen zu geben und das Markenimage zu stärken. 

Durch die Bereitstellung eines zentralen Zugangs zu allen markenrelevanten Ressourcen und Richtlinien unterstützen Brand-Portale eine Vielzahl von Zielgruppen innerhalb und außerhalb eines Unternehmens. Damit förderst Du die Konsistenz und Effizienz der Markenkommunikation und trägst dazu bei, dass alle Beteiligten die Marke einheitlich und professionell präsentieren.

Fazit

Konsistenz und Einheitlichkeit mit BrandHub

Einen BrandHub brauchst Du immer dann, wenn Du Deine Marke mit visuellem Material pflegen möchtest und Du einige Zielgruppen hast. Du schaffst damit Konsistenz und Einheitlichkeit in Deiner Kommunikation nach Innen und Außen. Dabei arbeitest Du erheblich effizienter als mit allgemeinen CMS-Systemen. Durch die Zentralisierung wird mehr Kreativität möglich und die Zusammenarbeit verbessert. Hast Du auch noch viele Produkte, dann ist es auch hilfreich, wenn ein Brand-Portal von einem ausgewachsenen DAM der Enterprise Klasse mit Daten versorgt wird, wie es das TESSA DAM ist. So kannst Du viele Prozesse noch effizienter abbilden. Der TESSA BrandHub ist dann das Frontend, das in einfacheren Fällen auch stand-alone genutzt werden kann.

Andreas Werner
arrow_back

Ähnliche Beiträge

Markenportal, Brandhub oder Brand-Portale: Wir erklären alles Wichtige

Ein BrandHub ist unverzichtbar, um die Konsistenz und Effizienz Deiner Markenkommunikation sicherzustellen. Er zentralisiert alle Markenressourcen, fördert die Zusammenarbeit und schützt die Markenintegrität. Ein BrandHub spart Zeit, ermöglicht schnelle Anpassungen und bietet wertvolle Einblicke in die Markenperformance. Jetzt mehr erfahren!

schedule 17 min

Amazon CloudFront (CDN) und Digital Asset Management (DAM)

Amazon CloudFront ist ein globales Content Delivery Network (CDN), das Inhalte blitzschnell an Nutzer weltweit liefert. Mit hoher Skalierbarkeit, robustem Datenschutz und Unterstützung für HTTPS bietet es optimale Performance für das Zusammenspiel mit dem TESSA DAM und ist ideal geeignet für Unternehmen jeder Größe. 

schedule 7 min

KOSTENLOSES E-BOOK

PXM für Dummies

Dein Leitfaden zum Product Experience Management. Verschaffen dir einen Vorteil im E-Commerce.