Wie Digital Asset Management das SEO Ranking beeinflusst

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Für Unternehmen ist Suchmaschinenoptimierung enorm wichtig. Sie trägt dazu bei, in den Ergebnislisten von Suchmaschinen, wie Google und Co., möglichst weit oben zu stehen und damit Nutzer für die eigene Website zu gewinnen. Nicht nur dort – auch die Ergebnislisten von Marktplätzen und Online-Shops sind relevant.

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Text-Optimierung der einzelnen Seiten einer Webpräsenz der entscheidende Faktor ist. Überschriften, Titel, Langtexte usw. wurden mit Keywords gespickt, um so einen möglichst hohen Stand in den Suchmaschinen zu erreichen, das heißt auf den ersten Plätzen der Ergebnislisten für bestimmte Keywords zu erscheinen. Neben dieser inhaltlichen Optimierung wurde die technische Optimierung von Seitenimmer wichtiger. Bei der sogenannten Technical SEO geht es darum, die Website beziehungsweise die einzelnen Seiten eine Website so weit zu optimieren, dass diese aus der Sicht der Suchmaschine für die Nutzer ansprechend sind. Der Schweizer Google Mitarbeiter John Müller, dem SEO-Experten mit Begeisterung lauschen, sagte schon vor mehr als 10 Jahren „Bietet den Nutzern eine hervorragende Website und ihr braucht euch um die Suchmaschinenoptimierung nicht mehr zu kümmern.“ Was meinte er damit? Nutzer wünschen sich leicht bedienbare Websites, die schnell auf ihren Darstellungsgeräten angezeigt werden, die ohne größere Verzögerungen bedienbar sind auf denen sie Inhalte leicht und schnell finden. Genau diese Anforderung versucht Google in seiner Search Console abzubilden. Aber was hat ein DAM, ein Digital Asset Management wie das TESSA DAM damit zu tun?

Performance ist ein wichtiger SEO-Faktor. Mit einem DAM kannst Du effektiv ein CDN nutzen

Es gibt tatsächlich einige Bereiche, die überaus relevant sind. Der erste Punkt ist sicher die Geschwindigkeit der Website. Hierbei spielt die Datenmenge der einzelnen Seiten eine entscheidende Rolle. Der größte Teil dieser Datenmenge besteht aus Assets, die von einem Digital Asset Management Werkzeug wie dem TESSA DAM bereitgestellt werden. Diese Assets – es geht vorwiegend um Fotos und Videos – müssen datenoptimal in die Seite integriert werden, so dass diese möglichst rasch auf den Interfaces der Nutzer angezeigt werden können. Dokumente, wie Bedienungsanleitungen, Datenblätter, Zertifikate etc., haben in der Regel eine geringere Datenmenge. Die konkrete Rolle des DAM besteht an dieser Stelle tatsächlich darin, automatisiert ein Asset in einer genau für den intendierten Verwendungszweck vorgesehenen Größe und dem jeweils optimalen Dateiformat bereitstellen zu können. Sieht das Design einer Website ein Bild in 1.200 x 1.200 Pixeln vor, dann generiert das TESSA DAM eine entsprechende Datei automatisch für alle Produkte – sagen wir als JPEG – weil das die geringste Datenmenge ermöglicht und weil kein transparenter Hintergrund erforderlich ist. Für Übersichtsseiten ist da meist ein kleineres Bild notwendig – vielleicht in 300 x 300 Pixeln. Auch dies wird automatisch bereitgestellt. Für das TESSA DAM nennen wir dies Channels. Und weil die Performance der Website ein außerordentlich hohes Gut ist, werden die Dateien auch gleich noch über ein CDN bereitgestellt – einen Content Delivery Network-Dienst. So wird die höchste Performanz sichergestellt. Dabei sollte das DAM das für Deine Aufgabe beste CDN ansprechen können. Das TESSA DAM hat für diesen Fall einen dedizierten Connector für Cloudflare. Nur mit einem DAM in Verbindung mit einem PIM, wie beispielsweise Akeneo, ist es effizient möglich, dieses Setting herbeizuführen. Ist das Konzept erst einmal konfiguriert, funktioniert der Rest automatisch: Soll ein neues Bild einem Produkt hinzugefügt werden, vielleicht eine Rückenansicht, dann muss dies nur mit dem richtigen Dateinamen in das DAM geladen werden und der Rest funktioniert automatisch. Das Bild trägt zu einer verbesserten Customer Experience bei und genau das wünscht sich Google von den Betreibern der Websites: Bietet den Nutzern großartige Websites – und dazu gehört die effiziente und performante Bereitstellung von visuellen Inhalten. Stellt Dein Unternehmen viele Produkte her, dann solltest Du übrigens auch Händlern entsprechend angepasstes Bildmaterial zur Verfügung stellen – so werden Deine Produkte auch dort besser gefunden und gekauft.

Für SEO angepasste Dateinamen

Das ist aber längts nicht alles: Ein DAM wie das TESSA DAM kann noch in anderen Bereichen hilfreich sein. In der SEO werden auch die Dateinamen der Bilder und Dateien als wichtige suchrelevante Bestandteile angesehen. Diese können vom DAM natürlich auch automatisiert angepasst und damit optimiert werden. Das TESSA DAM verfügt über Schnittstellen zu Product Information Management Systemen (PIM). Von dort können Inhalte, wie Produktnamen oder relevante Keywords bis hin zu speziell vorbereiteten Dateinamen abgerufen und anschließend als Dateinamen integriert werden. Auch dies geschieht – sobald es konfiguriert ist – automatisiert. So werden Deine Produkte auch über die Bildersuche gefunden. Wobei ein DAM an genau dieser Stelle noch mehr kann: Wir haben schon an anderer Stelle auf die Google Cloud Visions API verwiesen. Dadurch ist es möglich, Fotos mittels KI zu verschlagworten, Objekte, Logos etc. auf dem Bildmaterial zu erkennen. Abgesehen davon, dass Google diese KI höchstwahrscheinlich auch für die Suche nutzt, ist es uns so möglich zu erkennen, für welche Keywords unsere Fotos gefunden würden. Wir haben mit Hilfe unseres TESSA DAMs also auch die Möglichkeit zu prüfen, ob unser Bildmaterial von Google wie gewünscht erkannt wird. Die auf diesem Weg gewonnenen Tags können wir natürlich – zirkulär – in den Inhalt der Seiten und in die Dateinamen einfließen lassen. Wir haben Kunden, die durch das TESSA DAM gewonnene Tags über Schnittstellen in andere Systeme übertragen, um diese weiter zu verarbeiten.

Fazit

Digital Asset Management Teil der SEO-Strategie

Ein DAM sollte auch ein relevanter Bestandteil Deiner SEO-Strategie sein, wenn Dein Unternehmen viele Produkte managen muss. So werden Deine Ausgabekanäle einfach performanter und bieten den Nutzern eine bessere Erfahrung. Genau dies honoriert Google mit besseren Positionen in der Ergebnisliste.

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Patrick Krisch
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