Die Rolle von Product Information Management Systemen im E-Commerce

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Wie bringst Du Deine Produkte effizient und optimiert in Deinen Webshop? Mit einem Product Information Management (PIM) kannst Du Daten gezielt für E-Commerce und SEO anreichern. Erfahre, wie ein PIM-System Dich bei der Verwaltung von Produktbildern unterstützen kann!

Effiziente Produktverwaltung als Erfolgsfaktor im Online-Handel

Betreibst Du einen Webshop? Präsentierst Du viele Produkte im Internet? Dann suchst Du vielleicht an der einen oder anderen Stelle nach Arbeitserleichterungen. Je mehr Produkte Du hast, umso schwieriger wird ihre Verwaltung, umso sinnvoller ist ein Werkzeug, mit dem sich große Verwaltungsaufgaben leicht und sicher lösen lassen.

Natürlich haben E-Commerce Tools auch Möglichkeiten, Produkte in kleineren Mengen zu importieren, die Daten auf Vollständigkeit zu prüfen und Fehler auszumerzen. Viel angenehmer ist es jedoch, dies bereits eine Stufe früher zu bewerkstelligen. Hierdurch wurde es zusätzlich möglich, die aufbereiteten Daten auch noch an anderer Stelle zu nutzen.

Vorteile durch plattformunabhängige Produktdaten

Das fängt beispielsweise damit an, wenn Du den Paketen an Deine Kunden analoge Flyer oder Broschüren beilegen möchtest. Diese müssen vorher produziert werden und dafür benötigst Du Produktdaten. Auch wenn Dein Kerngeschäft der Online-Handel ist, die Plattformunabhängigkeit der Daten durch den Einsatz von Product Information Management-Systemen, kurz PIMs, ist sehr wichtig und hilft Dir, auf der einen Seite Zeit und Geld zu sparen und auf der anderen Seite deutlich mehr Umsatz zu machen.

Mit dem PIM effektiv Produkte in den Webshop bringen

Gleich ob Du nun Händler oder Hersteller bist, ein Webshop gehört mittlerweile zum Geschäft, wenn Du nicht nur lokal anbieten möchtest. Produkte manuell im Webshop zu erfassen, ist prinzipiell möglich. Aber wie soll das funktionieren, wenn Du mehr als 1.000 Produkte hast? Es ist echt kniffelig, aufwändig und fehleranfällig.

Du müsstest jedes Produkt einzeln ansehen und Dir überlegen, ob die Daten vollständig sind und die Darstellung insgesamt in Ordnung ist. Das hört sich nicht nur nach viel Detailarbeit an, das ist auch so. Spaß machen solche Tätigkeiten nur bedingt.

Warum klassische Tabellenkalkulationen an ihre Grenzen stoßen

Da ist es schon viel schlauer, die Daten in einer Tabellenkalkulation auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Funktionieren tut das ganz sicher, aber wirklich bequem und effizient ist auch dies nicht, wie an folgenden Überlegungen deutlich wird:

  • Normalerweise hast Du verschiedene Produkttypen.
  • Z.B. gibt es bei Hosen ein Attribut Beinlänge, das gefüllt sein sollte
  • und bei Hemden ist es das Attribut Armlänge.
  • Einen Wert für Beinlänge braucht Du an dieser Stelle nicht etc.

Du würdest also viele verschiedene von diesen Tabellen benötigen und ein kräftiges Durcheinander ist vorprogrammiert. Wenn Du dagegen mit einem PIM arbeitest, kannst Du die Daten beim Import auf Korrektheit, Vollständigkeit und die richtigen Datenformate überprüfen.

Sobald Du vollständige Datensätze hast, schiebst Du die Produkte rüber in den Shop. Das PIM macht also Dein Leben viel leichter und das ist noch viel wichtiger: Du bist erheblich schneller. Es gelingt Dir, schneller Produkte datenmäßig in einen verkaufsfähigen Zustand zu überführen.

Strategische Kategorisierung und Tagging

Allerdings ist die einzelne Seite nicht alles. Viele Produkte wirst Du, um effektiv Deine Verkäufe zu steigern, an verschiedenen Stellen in Deinem Shop unterbringen wollen und müssen. Bei Bekleidung ist es häufig

  • der Kleidungstyp, also Bluse, Kleid, Hose etc.
  • und der Verwendungszusammenhang, Business, Freizeit, Feste & Parties etc.

Für Dich ist es also wichtig, Deine Produkte über ein Tagging Kategorien zuzuordnen. Dann werden diese vom PIM, beispielsweise Akeneo, gebildet und an den Shop weitergegeben.

Optimale Nutzerführung durch den „Eignungsfaktor“

Übrigens: viele Unternehmen begehen an dieser Stelle den Fehler, ihre Produkte einfach möglichst vielen Kategorien zuzuordnen und dabei auf etwas wie einen „Eignungsfaktor“ zu verzichten.

Dies führt dazu, dass der Kunde nicht zunächst die geeignetsten Produkte findet, sondern eher ein Durcheinander von möglicherweise passenden Produkten. Sei an dieser Stelle hart und verlange, gleich ob von Lieferanten oder Deinen Kollegen in der Produktentwicklung, die am besten passende Kategorie.

Wie sieht es mit Produktbildern aus?

Wenn Du unseren Beiträgen schon einige Zeit folgst, ist Dir bekannt, dass ein PIM nicht nur isoliert Attribute und Kategorien an einen Webshop oder andere Systeme weitergibt. Für die Verknüpfung mit Bildmaterial spielt das PIM ebenfalls eine maßgebliche Rolle. Gleich ob es Fotos, Zeichnungen, Produktbeschreibungen/Exposees, Videos, Zertifikate, Bedienungsanleitungen etc. sind – PIMs wie Akeneo nutzen hier fast immer ein DAM wie unser TESSA DAM, um Assets optimal und schnell in Websites einzufügen. Wie das genau funktioniert, beschreiben wir in unserem nächsten Beitrag.

Fazit

PIM, ein wichtiges Werkzeug im E-Commerce

Du bestimmst Überschriften, Kurz- und Langtexte, fügst Keywords und Listen hinzu. Bedienungs- und Pflegeanleitungen können auch helfen. Zusätzlich reicherst Du Deine Texte so an, dass diese für die SEO in einer optimalen Form zur Verfügung stehen und das alles in einer an die jeweilige Plattform angepassten Form.

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